Flughäfen als Motor der klimafreundlichen Transformation
Im Mittelpunkt der 30. UN-Klimakonferenz (COP30), die vom 10. bis 21. November 2025 stattfindet, steht die internationale Klimafinanzierung. Aufbauend auf den Beschlüssen der COP29 in Baku soll das globale Klimafinanzierungsziel von jährlich 300 Milliarden US-Dollar bis 2035 nun in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Die sogenannte Baku-to-Belém Roadmap sieht darüber hinaus eine Steigerung dieses Betrags auf 1,3 Billionen US-Dollar jährlich bis 2035 vor.
Der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV, Ralph Beisel, betont, dass die globale Klimafinanzierung ein entscheidendes Instrument sei, um die Transformation auch in der Flughafeninfrastruktur voranzutreiben. Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltige Kraftstoffe müssten weltweit ermöglicht und langfristig abgesichert werden, so Beisel.
Flughäfen als aktive Gestalter nachhaltiger Mobilität
Die deutschen Flughäfen setzen sich bereits seit vielen Jahren für die Dekarbonisierung des Flugbetriebs und der Bodeninfrastruktur ein. Sie gelten heute als Vorreiter durch:
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Eigene Energieerzeugung mittels Photovoltaik und Geothermie
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Elektrifizierung von Vorfeldern und Fahrzeugflotten
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Klimaneutrale Terminalgebäude mit moderner Gebäudetechnik
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Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) in Kooperation mit Airlines und der Mineralölwirtschaft
Beisel unterstreicht, dass Flughäfen keine passiven Beobachter, sondern aktive Gestalter des Wandels seien. Seit 2010 hätten die Mitglieder des ADV ihre CO₂-Emissionen um 56 Prozent reduziert. Mit ihren Innovationsprojekten leisteten sie einen wichtigen Beitrag dazu, Mobilität klimafreundlicher, effizienter und widerstandsfähiger zu gestalten.
Die ADV betrachtet die COP30 als eine zentrale Wegmarke für die europäische Klimapolitik. Entscheidend sei, dass die internationalen Vereinbarungen in eine verlässliche, technologieoffene und finanzierbare Umsetzung auf europäischer und nationaler Ebene überführt werden.
Die Flughäfen sprechen sich daher für folgende Maßnahmen aus:
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Verstärkte Förderung von Investitionen in nachhaltige Flughafeninfrastruktur
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Verlässliche Finanzierungsinstrumente zur Unterstützung klimaneutraler Projekte
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Einheitliche europäische Rahmenbedingungen zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von ADV Deutsche Verkehrsflughäfen/Veröffentlicht am 10.11.2025
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