Flughäfen begrüßen weniger Bürokratie im Verkehr
Das Bundeskabinett hat das vom Bundesministerium für Verkehr eingebrachte Gesetz zum Bürokratierückbau im Verkehrsbereich sowie die dazugehörige Verordnung beschlossen. Mit dem Maßnahmenpaket sollen Verwaltungsabläufe vereinfacht, Berichtspflichten verringert, nationale Sonderregelungen abgebaut und digitale Verfahren gestärkt werden.
Der Flughafenverband ADV bewertet die Initiative grundsätzlich positiv. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, die deutschen Flughäfen sähen darin einen wichtigen Schritt, um Wirtschaft und Verwaltung zu entlasten. Der geplante Abbau bürokratischer Hürden im Verkehrsbereich gehe aus Sicht des Verbandes in die richtige Richtung.
Besonders positiv hebt die ADV den Fokus auf Digitalisierung, einfachere Verfahren und den Abbau nationaler Zusatzregelungen hervor, die über europäische Vorgaben hinausgehen.
ADV fordert weitergehende Entlastung
Nach Einschätzung des Flughafenverbands reichen die vorliegenden Entwürfe jedoch noch nicht aus, um die Flughäfen spürbar zu entlasten. Der Bürokratierückbau müsse systematisch fortgesetzt und ressortübergreifend weiterentwickelt werden.
Vor allem bei der Umsetzung europäischer Luftfahrtvorschriften sieht die ADV weiteres Potenzial. Die Flughäfen würden durch immer neue und teils umfangreiche Vorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit belastet.
Der Verband wünscht sich deshalb ein stärkeres Engagement des Bundes auf EU-Ebene, um auch dort den Abbau von Bürokratie voranzubringen. Zudem brauche es nach Ansicht der ADV eine deutlichere koordinierende Rolle des Bundes bei der Auslegung und Anwendung des europäischen Luftfahrtrechts.
Dadurch könnten bundesweit einheitliche Standards geschaffen und vorhandene Spielräume bei der Umsetzung konsequenter genutzt werden.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von ADV Deutsche Verkehrsflughäfen/Veröffentlicht am 15.07.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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