Fraport erwartet zum Ferienstart deutlich mehr Reisende am Flughafen Frankfurt
Mit dem Beginn der Sommerferien in Hessen und weiteren Bundesländern rechnet der Flughafenbetreiber Fraport am Flughafen Frankfurt mit einem spürbaren Anstieg des Reiseaufkommens. Im Zeitraum vom 26. Juni bis 9. August werden rund neun Millionen Passagiere und etwa 60.000 Flugbewegungen erwartet. Bereits am ersten Ferienwochenende vom 26. bis 28. Juni rechnet Fraport mit rund 616.000 Reisenden.
Im aktuellen Sommerflugplan werden von Frankfurt aus 283 Ziele in 92 Ländern angeflogen. Damit zählt der Flughafen auch in diesem Sommer wieder zu den wichtigsten internationalen Drehkreuzen in Deutschland.
Besonders bei der Grenzkontrolle für Reisende aus Nicht-EU-Staaten erwartet Fraport angesichts des höheren Passagieraufkommens längere Wartezeiten. Grund dafür sind verschärfte Erfassungsanforderungen der Europäischen Union im Zusammenhang mit dem neuen Entry Exit System (EES). Dieses elektronische Grenzkontrollsystem erfasst künftig Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen an den Außengrenzen des Schengen-Raums.
Nach Angaben von Fraport werden gemeinsam mit Behörden und Airlines verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Abläufe effizienter zu gestalten und die Wartezeiten möglichst gering zu halten. Dazu gehören zusätzliches Personal und eine flexible Steuerung der Passagierströme. In Spitzenzeiten sei dennoch mit deutlich längeren Wartezeiten zu rechnen.
Nicht-EU-Reisenden empfiehlt Fraport deshalb, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Diese Empfehlung gilt auch für Fluggäste aus EU-Staaten, aus Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums, aus der Schweiz sowie für Reisende mit deutschem Aufenthaltstitel, wenn sie außerhalb des Schengen-Raums unterwegs sind. Diese Passagiere können für die Passkontrolle das automatisierte Grenzkontrollsystem EasyPASS nutzen.
Für Reisende, die keine Grenzkontrolle passieren müssen, gelten etwas kürzere Zeitfenster. EU-Passagiere mit Aufgabegepäck sollten etwa zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal eintreffen. Wer nur mit Handgepäck reist, sollte rund zwei Stunden vorher am Flughafen sein.
Mit der Eröffnung von Terminal 3 hat sich zugleich die Terminalstruktur in Frankfurt verändert. Terminal 2 wurde planmäßig aus dem Passagierbetrieb genommen und wird nun technisch saniert und modernisiert. Alle bisher dort ansässigen Fluggesellschaften sind schrittweise in das neue Terminal 3 umgezogen. Flüge starten damit in Frankfurt derzeit nur noch von Terminal 1 und Terminal 3.
Die Verbindung zwischen beiden Terminals ist nach einer technischen Überprüfung und Testfahrten wieder durch die neue Sky Line-Bahn sichergestellt. Für Reisende, die zwischen Terminal 1 und Terminal 3 wechseln müssen, stehen entsprechende Informationen bereit. Im neuen Terminal 3 sollen unter anderem Sitzmöglichkeiten, Ruhezonen und Kinderspielflächen für einen angenehmen Aufenthalt sorgen.
Auch bei Sicherheitskontrolle, Check-in und Gepäckaufgabe verweist Fraport auf verschiedene Angebote zur Entlastung. Passagiere können vorab kostenfrei einen Zeit-Slot für die Sicherheitskontrolle reservieren. Mit FRA SmartWay erhalten sie einen exklusiven Zugang und können ihre Reise besser planen. Fluggäste ab Terminal 3 und ein Großteil der Passagiere ab Terminal 1 profitieren zudem von der Ausstattung der Kontrollstellen mit CT-Technik. Dadurch dürfen Flüssigkeiten in Behältern bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden und müssen ebenso wie elektronische Geräte nicht mehr separat herausgenommen werden.
Viele Airlines bieten bereits ab 24 Stunden vor Abflug einen Online-Check-in an. Wer Aufgabegepäck aufgibt, kann dafür Fast Bag Drop-Automaten nutzen. Bei einigen Fluggesellschaften ist die Gepäckaufgabe sogar schon ab 23 Stunden vor Abflug möglich. Lufthansa-, Condor-, Discover- und SWISS-Passagiere können mit dem Gepäckservice Airportr ihr Gepäck bereits von zu Hause aus aufgeben.
Wegen der Sommerferien erwartet Fraport außerdem eine hohe Auslastung der Parkhäuser an den Terminals. Wer mit dem Auto anreist, sollte daher möglichst frühzeitig einen Parkplatz reservieren. Alternativ empfiehlt der Flughafenbetreiber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vor Reisebeginn sollten sich Fluggäste außerdem über die Bestimmungen ihrer Airline und des Ziellandes informieren. Für Fragen rund um die Flugreise und den Aufenthalt am Flughafen stehen laut Fraport der Reise Guide und der Frankfurt Airport Assistant zur Verfügung.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Fraport AG/Veröffentlicht am 22.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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