lugsommer 2026 bleibt von Verspätungen geprägt
Der Flugsommer 2026 hat Reisenden kaum Entspannung bei der Pünktlichkeit gebracht. Eine aktuelle Analyse von Flightright für die deutschen Sommerferien zeigt, dass 37,2 Prozent der erfassten Flüge verspätet waren. Weitere 0,7 Prozent wurden annulliert.
Auch Deutschland schneidet schwach ab. In der Länderauswertung waren 31,2 Prozent der Flüge verspätet. An den vier größten deutschen Flughäfen lag die Verspätungsquote bei insgesamt 30,9 Prozent.
Fast jeder dritte Flug in Deutschland verspätet
Unter den vier größten deutschen Flughäfen verzeichnete Berlin Brandenburg mit 35,6 Prozent die höchste Verspätungsquote. Damit startete dort mehr als jeder dritte erfasste Flug nicht pünktlich.
In Düsseldorf lag der Anteil bei 32 Prozent, in München bei 31,2 Prozent. Frankfurt kam auf 28,8 Prozent.
Bei den Flugausfällen lagen die Quoten deutlich niedriger. In Berlin Brandenburg wurden 1,1 Prozent der erfassten Flüge gestrichen, in München 1,0 Prozent, in Frankfurt 0,8 Prozent und in Düsseldorf 0,6 Prozent.
Flightright-Fluggastrechtsexpertin Feyza Türkön sieht darin ein anhaltendes Zuverlässigkeitsproblem. Wenn Verspätungen einen so hohen Anteil des Flugverkehrs beträfen, fehle Reisenden zunehmend Planungssicherheit.
Griechenland mit besonders hoher Verspätungsquote
Im europäischen Ländervergleich schneiden mehrere Staaten noch schlechter ab als Deutschland.
In Griechenland waren 46,4 Prozent der erfassten Flüge verspätet. Irland kam auf 44,6 Prozent und Italien auf 42,7 Prozent.
Deutlich bessere Werte zeigen dagegen einige nordeuropäische Länder. In Norwegen lag die Verspätungsquote bei 22,5 Prozent, in Schweden bei 25,1 Prozent und in Dänemark bei 26,4 Prozent.
Manchester mit fast 48 Prozent verspäteten Flügen
Unter den betrachteten großen europäischen Flughäfen weist Manchester die höchste Verspätungsquote auf. Dort starteten 47,9 Prozent der erfassten Flüge verspätet.
Es folgen Athen mit 46,8 Prozent, Mailand Malpensa mit 45,9 Prozent und Palma de Mallorca mit 45,7 Prozent. London Gatwick und Rom kommen jeweils auf 45,2 Prozent.
Damit nähert sich die Verspätungsquote an mehreren europäischen Großflughäfen der Marke von 50 Prozent.
Bei den Stornierungen liegt Mailand Malpensa mit 1,7 Prozent vorn. Dahinter folgen Amsterdam mit 1,5 Prozent und Zürich mit 1,3 Prozent.
Aer Lingus mit höchster Verspätungsquote
Auch zwischen den Fluggesellschaften zeigen sich deutliche Unterschiede.
Unter den untersuchten Airlines weist Aer Lingus mit 49,3 Prozent die höchste Verspätungsquote auf. Damit war fast jeder zweite erfasste Flug der Airline verspätet.
ITA Airways folgt mit 46,8 Prozent, easyJet mit 46,5 Prozent und Ryanair mit 45,6 Prozent.
Bei den Stornierungen ergibt sich ein anderes Bild. KLM kommt mit 2,2 Prozent auf die höchste Quote. Dahinter liegen easyJet und British Airways mit jeweils 1,9 Prozent sowie SWISS mit 1,6 Prozent.
Lufthansa bei jedem vierten Flug verspätet
Lufthansa schneidet bei der Pünktlichkeit besser ab als mehrere große europäische Wettbewerber. Dennoch waren 25 Prozent der erfassten Flüge verspätet.
Damit startete jeder vierte Lufthansa-Flug nicht planmäßig. Die Stornierungsquote lag bei 1,0 Prozent.
Ryanair zeigt zugleich, dass eine niedrige Stornierungsquote nicht automatisch für hohe Zuverlässigkeit steht. Nur 0,3 Prozent der erfassten Ryanair-Flüge wurden annulliert, gleichzeitig waren jedoch 45,6 Prozent verspätet.
Herbst und Winter bleiben Herausforderung
Mit dem Ende der Sommerferien bleibt die Belastung für Flughäfen und Airlines bestehen. Herbstferien, Geschäftsreisen sowie der Reiseverkehr rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sorgen auch in den kommenden Monaten für hohe Nachfrage.
Hinzu kommen mögliche wetterbedingte Störungen im Herbst und Winter.
Aus Sicht von Flightright wird deshalb entscheidend sein, ob Flughäfen und Fluggesellschaften ihre Pünktlichkeitsprobleme im weiteren Jahresverlauf reduzieren können.
Türkön weist zudem darauf hin, dass Reisende bei erheblichen Verspätungen oder Annullierungen ihre Fluggastrechte kennen und mögliche Ansprüche prüfen sollten.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Flightright GmbH/Veröffentlicht am 17.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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